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Zeitungsartikel über Konzerte von Gabor Paska:
(3. von 8 Artikeln, 1. Fortsetzung)

So beispielsweise in Domenico Scarlattis einleitenden Sonaten in F- und D-dur, die der ungarische Pianist mit federndem Anschlag und elastischer Staccato-Technik als leicht gefügte, gleichsam poröse Gebilde verlebendigte. Bei aller motivischen Detailversenkung, die jede Kleinstphrase abrundete, blieb der großformale Ablauf präsent, ja wurde durch jene verständlich gemacht. Vollends die Interpretation der Sonate h-moll Hob. XVI: 32 von Joseph Haydn unterstrich Gabor Paskas Talent zur analytischen Synthese. Schon der lange Atem, mit dem der Pianist den Melodiebogen des Seitenthemas bruchlos aus dem Hauptsatz entwickelte, ließ aufhorchen. Erst recht überraschte die Technik der verfremdenden Zeitdehnung, mit der Gabor Paska das Innere der Durchführung des ersten Satzes nach außen kehrte, scheinbar offensichtliche Motiventwicklungen in Frage stellend, dann aber in den zwei folgenden Sätzen Kontinuität im Sinne der Werkarchitektur wiederherstellte. So deutete das gehämmerte Martiale des Menuett-Mittelteils ebenso auf den vorherrschenden Affekt des Eröffnungsatzes zurück wie das nahezu sinfonische Final-Pathos.

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